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Die schönsten Wege zu den Alpen und Seen

Wo sonst sind sich Berge, Alpen und die Seen so beeindruckend nah wie bei uns im Allgäu? Droben grüßen majestätisch die Bergriesen der Allgäuer Hochalpen oder die markanten Felsformationen der Nagelfluhkette, drunten spiegelt sich die Sonne im Wasser der erfrischenden Alpenseen. Wir möchten Ihnen unsere Heimat vorstellen, wandern Sie mit uns zu den schönsten Alpen und gehen Sie mit uns in den Allgäuer Seen baden!

Krone-Alpen Tipp 1: Alpe Rothenfels bei Immenstadt

Die kürzeste aller Krone-Alpwanderungen führt vom Immenstädter Kalvarienberg hinauf zur Alpe Rothenfels. Den Namen hat die Alpe vom in der Region sehr präsenten Adelsgeschlecht, die Wirtsfamilie ist überaus nett und das Käsbrot ist alpgut. Also starten wir an der Krone, halten uns in Richtung Süden, biegen ein in den Tobelweg und ab geht’s die knapp drei Kilometer hinauf zur Alpe. Das Stück Weg ist so beschaffen, dass man auch mit dem Kinderwagen durchkommt – und die zwei etwas steileren Abschnitte sind so kurz, dass es auch mit dem jüngsten Filius auf den Schultern Spaß macht. Eine gute Dreiviertelstunde – und wir sind oben und es gibt Holunderschorle und hausgemachten Kuchen (Achtung, die Alpe ist nur von Donnerstag bis Sonntag geöffnet!).

Da es einen kleinen, aber feinen Spielplatz mit Rutsche und Sandkasten und am gegenüberliegenden Hang Schafe und Ziegen gibt, sind’s kurzweilige Stunden, ehe wir auf dem gleichen Weg wieder zurück zur Krone wandern.

 

Krone-Alpen Tipp 2: Vom Schlettermoos zur Siedelalpe und zur Juget-Alpe

Am Stixnerpass, auf der Höhe zwischen Großem Alpsee, Immenstadt und Missen parken wir am Wanderparkplatz Schlettermoos. Es geht richtig wildromantisch los – direkt durch Nadelbäume, über das eine oder andere moorige Rinnsal hinweg. Nach dem Moor gelangen wir an eine Fahrstraße und halten uns rechts (wer mag, kann hier auch den Trampelpfad geradeaus weiter bergan wählen und dann erst rechts abbiegen) und laufen weiter, bis wir an die Abzweigung zur Siedelalpe gelangen, die wir linkerhand sehen. Nun haben wir die Einkehr mit herrlichem Blick auf den Großen Alpsee, die Nagelfluhkette und den Alpenhauptkamm direkt vor uns und genießen den Aufenthalt bei Michl und Christiane Jäckle.

Anschließend nehmen den Pfad hinauf zum Gipfelkreuz am Köpfle. Es kostet ein bisschen Schweiß hinauf zum Kreuz. Doch die Aussicht auf eine weitere Einkehr  in der Juget-Alpe wirkt Wunder. Eine lauschige Stunde später machen wir uns wieder auf dem Rückweg, sparen uns den Abstecher übers Gipfelkreuz und laufen direkt auf der Fahrstraße wieder bis zum Abzweig Schlettermoos – und eine halbe Stunde später sind wir wieder am Ausgangspunkt.

 

Krone-Alpen Tipp 3: Sonnenuntergang an der Alpe Kalkhöf

Ein echtes Erlebnis ist ein Sonnenuntergang an der Alpe Kalkhöf oberhalb von Rettenberg. Der Weg dorthin ist steil, aber kurz und beschwerlich, aber lohnenswert.

Die Alpe Kalkhöf liegt oberhalb von Rettenberg und unterhalb des Grüntens. Die Tour ist vor allem am Abend sehr zu empfehlen. Dann kann man nämlich den Sonnenuntergang über den Allgäuer Bergen erleben - ein echt eindrucksvolles Erlebnis! Wir starten am Parkplatz unterhalb der Kammeregg-Alpe und wandern zunächst immer geradeaus auf dem Sträßlein, dann rechts in den Winterwanderweg. Es geht es ein paar Mal auf und ab, bis wir auf die Fahrstraße von Wagneritz her stoßen. Links kann man da schon die Alpe oben am Berg sehen. Nun geht’s mit Maximalsteigung begauf. Auf der Alpe schmeckt die Berglerbrotzeit besonders gut! Der Rückweg führt uns auf einem Pfad hinüber zur Kammeregg-Alpe, wo wir ebenfalls einkehren können, und wieder zurück zum Ausgangspunkt, wo wir an der neuen Einkehrhütte vom Bernardibräu, Deutschlands höchster Brauerei in einem ehemaligen Skliftgebäude, nochmal rasten können.

 

Krone-Alpen Tipp 4: Alpe Oberberg am Mittag

Wer einen schönen Bergspaziergang unternehmen und doch auf die Unterstützung einer Bergbahn nicht verzichten möchte, dem sei die Tour vom Mittag zum Bärenköpfle und hinunter zur Alpe Oberberg empfohlen.

Mit dem Zweier-Sessellift geht es von Immenstadt hinauf zum Mittagberg, wo uns bereits das erste Bergpanorama auf knapp unter 1300 Metern Seehöhe erwartet. Wenn wir Glück haben, startet gerade ein Paraglider! Im sanften Auf und Ab gelangen wir schließlich hinüber zum Bärenköpfle. Am Gipfelkreuz können wir eine aussichtsreiche Rast einlegen. Nun geht es in Richtung Osten bergab bis hinunter zur Alpe Oberberg, wo es bei Familie Beck (nicht nur) einen leckeren Bergkäse gibt. Nunmehr steht uns der Weg zurück hinauf zur Bergstation der Mittagbahn bevor – oder wir laufen am Abzweig geradaus bergab hinunter zur Mittelstation der Bergbahn, oder gleich weiter durchs Steigbachtal bis hinunter nach Immenstadt!